Simulationssysteme

HIL

Eine an Bedeutung gewinnende Methodik zur Absicherung für Umfeldsensoren und andere Steuergeräte ist der so genannte Hardware-in-the-Loop-Test (HIL). Die realen Hardwarekomponenten aus dem Fahrzeug werden dort für den Test in eine simulierte Sensor-/Aktorumgebung eingebunden. Das System wird über seine Ein- und Ausgänge an einen Simulator, der als Emulator einer realen Umgebung dient, angeschlossen.

 

Der CMORE HIL-Prüfstand besteht aus folgenden Komponenten :

  • Hardware unter Test (DUD)  
  • Echtzeitfähige Simulationsumgebung zur Einspeisung der Daten
  • Ausgabe- und Analyseeinheit

 

CMORE übernimmt im Bereich HIL folgende Aufgaben:

  • Planung von kompletten HIL-Systemen
  • Spezifikation der HIL Umgebung und der Tools
  • Verwaltung / Update von HIL Systemen
  • Durchführung von HIL Tests, z.B. Radar Sensor (77 GHz)
  • Testautomatisierung von HIL Systemen
  • Entwicklung von Tools, z.B.

                 - Softwareseitige Implementierung von Schnittstellen
                   zur Einspeisung aufgenommener Simulationsdaten
                 - Design und Implementierung eines Protokolls für die
                   Verbindung von  HIL (FPGA) mit Sensoren
                 - Testen des FPGA mit Sensoren

     

HIL-System

SIL

Bei Software-in-the-Loop-Simulationen wird die Software unabhängig von der Zielhardware simuliert. Typischerweise steht ein Framework für die Re-Simulation einzelner Software Komponenten bzw. Algorithmen zur Verfügung. Software-in-the-Loop-Tests sind flexibel und eine aufwändige Hardware-Ausstattung entfällt. Die verwendeten Modelle des Systems können für spätere HIL-Tests weiter genutzt werden und ermöglichen somit einen Vergleich der verschiedenen Testläufe.

CMORE Framework